Dass man als Unternehmen auf Facebook auch mit Kritik umgehen muss, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dass das scheinbar noch nicht bei allen Unternehmen angekommen ist, zeigt ein aktuelles Beispiel auf der o2 Facebook-Page.
Statt sich den Kritikern zu stellen und auf deren Anliegen einzugehen, geht o2 einfach dazu über und löscht unwillkommene Kommentare. Das dies zu keiner guten Reaktion bei Facebook führt sollte klar sein. Die User behelfen sich nun in diesen Fällen mit einer einfachen Taktik: Sie sind dazu übergegangen gute Kommentare und Breiträge zu „kapern“ die bereits 3-4 „gute“ Antworten haben um dort ihr Anliegen zu posten. Diese „guten“ Kommentare werden von o2 verschont und nicht gelöscht, da sie sonst auch eben die guten Kommentare löschen würden. Im Falle o2 finde ich dieses Verhalten der User absolut gerechtfertigt, jedoch kann jeder diese Taktik auch missbrauchen z.B. für einen Shitstorm. Wie man im Falle eines Shitstorms reagieren kann, zeigt ein aktueller Artikel der t3n: Facebook Fanpage: Möglichkeiten und Grenzen des Hausrechts
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